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Wie sicher sind unsere Lebensmittel?

07. April 2015
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Geld & Wirtschaft
Gesundheit & Soziales
Zum Tag der Weltgesundheit fragt die WHO: Wie sicher sind unsere Lebensmittel?

Gestern war es der Seeteufel, vorige Woche die Hirsebällchen von Alnatura: Lebensmittel sind nicht unbedingt sicher und gesund. Zum heutigen Tag der Weltgesundheit meldet die WHO: Allein 2013 wurden in der Europäischen Union und im Europäischen Wirtschaftsraum 310 000 Fälle von bakteriellen Lebensmittelinfektionen gemeldet, von denen 322 tödlich endeten. Dies ist jedoch nur die Spitze eines Eisbergs, und das wahre Ausmaß der lebensmittelbedingten Erkrankungen infolge mangelnder Surveillance- und Meldesysteme ist weit höher. Im östlichen Teil der Europäischen Region ist das Ausmaß lebensmittelbedingter Erkrankungen wahrscheinlich noch größer, und dort bestehen auch mehr Herausforderungen in Bezug auf Surveillance und Meldewesen.

Der Weltgesundheitstag 2015 bietet die Gelegenheit, die bedeutende Rolle zu erkennen, die allen Akteuren entlang der langen und komplexen Nahrungskette – von der Primärproduktion bis zu den Verbrauchern – in Bezug auf Lebensmittelsicherheit zukommt. Es ist hilfreich, die Zusammenarbeit und Abstimmung zwischen den verschiedenen maßgeblichen Akteuren zu fördern, um lebensmittelbedingte Krankheiten verhüten bzw. entdecken und wirksam bekämpfen zu können.