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Gemüse retten

16. September 2017
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Essen & Trinken
Natur & Umwelt

Mit dem Projekt „Vielfalt schmeckt“ sollen Gemüsesorten gerettet werden, die auf der Roten Liste stehen, also in der Gefahr sind, auszusterben. Denn seit einigen Jahrzehnten geht die biologische Vielfalt in der Landwirtschaft stetig zurück – es werden immer weniger Obst- und Gemüsesorten angebaut.

Wenn die Entwicklung sich fortsetzt, könnte es in Zukunft nur noch wenige Sorten von Äpfeln, Trauben, Rote Bete oder Kohl geben. Denn viele Sorten sind in Vergessenheit geraten und der Supermarkt-Trend bei Obst und Gemüse geht in Richtung Standard-Form und Einheits-Geschmack. Der Schweizer Verein ProSpecieRara und der badische Bio-Großhändler Rinklin haben sich daher in diesem Jahr zu einem Projekt zusammengetan, das „Vielfalt schmeckt“ heißt.

Im Rahmen dieses Projekts bauen Bio-Gärtner aus der Region eine kleine Auswahl der insgesamt über 7.000 Gemüsesorten an, die auf der Roten Liste stehen. Diese werden zurzeit in Bioläden angeboten. Wer sich dafür interessiert bekommt vor Ort Informationen über die besonderen Sorten und Tipps für ihre Zubereitung.