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Lob von Prinz Charles

03. September 2017
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Geld & Wirtschaft

Prinz Charles gratulierte Eosta, einem der führenden Spezialisten für Bio-Obst und -Gemüse, für eine wegweisende Studie, die endlich aufzeigt, welche wahren Kosten bei der Herstellung von Lebensmitteln für Mensch und Umwelt entstehen.

Die Studie „True Cost Accounting in Farming and Finance”, die Eosta auf der Harmony in Food and Farming conference in Wales präsentierte, baut auf dem von Prinz Charles gegründeten Projekt „Bilanzierung für Nachhaltigkeit” auf. Die Nummer eins der britischen Thronfolge ist bereits seit 1985 ein passionierter Verfechter der biologischen Landwirtschaft und zählt zu den Pionieren des True Cost Accountings.

Die gesamte Wirtschaft sei verzahnt, warnte Prinz Charles in seiner Rede anlässlich der Konferenz. „Wenn wir weiter den Weg gehen, wo in der Wirtschaft und der Landwirtschaft nur der Gewinn zählt, wird der Lebensraum für uns Menschen endgültig zerstört“, so Charles weiter. „Die Schäden, die die Lebensmittelproduktion unserem Lebensraum zufügt, gilt es endlich in einer Vollkostenrechnung zu erfassen. Denn ein geschädigtes Ökosystem kann bei einer immer stärker wachsenden Bevölkerungszahl nicht mehr die nötigen Kapazitäten aufweisen, die wir benötigen, um alle Menschen zu ernähren.“ Ähnliche Aussagen zu Gunsten von True Cost Accounting waren von ihm schon 2013 zu hören: „Es ist die unsichtbare Natur, die die Wurzel des Problems ist. Wir sollten endlich die
wahren Kosten in die Summe unserer Gewinnberechnung einbeziehen, anstatt sie auszuschließen bzw. die Augen davor zu verschließen“, so Charles damals auf der „Royal Geographic Society Konferenz“.

Die „ True Cost Accounting for Food, Farming and Finance” Studie bietet genau das: Ein praktisches Tool, um diese Vollkostenrechnung sicherzustellen. Sie hilft Bauern und Landwirten, Lebensmittelunternehmen und Finanzinvestoren, die versteckten Einflüsse der modernen Methoden der Landwirtschaft auf unsere Erde – unsere Umwelt und uns Menschen – zu monetarisieren.