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Der letzte Schrei von Designern nachhaltiger Mode

02. Februar 2015
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Mode & Kosmetik
Natur & Umwelt
Ökomode auf dem Laufsteg. Foto: Christian Grewe / christiangrewe.com/INNATEX

Die INNATEX - Internationale Fachmesse für nachhaltige Textilien präsentierte Ende Januar (24. bis 26. Januar 2015) die Kollektionen für Herbst/Winter 2015/2016. Mehr als 280 Labels zeigten in Hofheim-Wallau bei Frankfurt am Main, welche Mode sie sich vorstellen. Ein Viertel der Aussteller kam aus dem Ausland, darunter viele aus Südeuropa und Skandinavien. Insgesamt begrüßte der Veranstalter 1.829 Besucher zur 36. Ausgabe der INNATEX im Messecenter Rhein-Main.
 
Die Halle 2 war wieder einmal Anziehungspunkt für die Einkäufer der renommiertesten Green Fashion Concept Stores Deutschlands: Hier stellten eine große Vielzahl junger, progressiver Marken aus. Der neue Standbau, der bei der letzten INNATEX Premiere hatte, wurde auf der gesamten Fläche von rund 1.700 qm eingesetzt. 
Erstmals präsentierten sich die »Eco Dutch Designers«, eine Gruppe von sechs niederländischen Labels, auf einer großen Sonderfläche in Halle 2.
 
Lebhafte Diskussion über nachhaltige Fasern
»Naturtextil, Regenerat, Vegan – Welche Fasern sind am nachhaltigsten?« lautete das Thema der Paneldiskussion am Sonntag. Moderatorin Janine Steeger, führte durch die Gesprächsrunde. Diskutiert wurden die Vor- und Nachteile der verschiedenen Fasern in puncto Umweltschutz, Tierrechte und Sozialstandards, zudem Aspekte wie Langlebigkeit, Recycelbarkeit, Design und Trageeigenschaften sowie die Frage: Vor welchen Aufgaben stehen Designer in den nächsten Jahren?

Kritisch hinterfragt wurde auch, ob Regeneratfasern wirklich nachhaltig produziert werden können. Die Gäste in der Runde waren Norbert Henzel, Diplom Chemiker, Institut für Materielle Kultur der Uni Oldenburg, Heiko Wunder, Managing Partner & Produkt-Chef der Marke wunderwerk, Elena Geuking, Compliance Manager Textiles, Global Sustainable Management GmbH und Friederike von Wedel-Parlow, M.A. Sustainability in Fashion, Esmod Berlin.