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Mikroplastik: Gefährliche Minis

29. Januar 2015
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Mode & Kosmetik
Klares Wasser? Mikroplastik ist mit bloßem Auge kaum zu erkennen

Eins vorneweg: In zertifizierter Naturkosmetik sind die winzigen Plastikkügelchen generell verboten. In konventionellen Produkten stecken sie in Zahnpasta, Peelings, Duschgelen oder Make-up. Oft sind sie kleiner als ein halber Millimeter. Über den Abfluss gelangen sie in die Kläranlage. Dort können sie nicht heraus gefiltert werden und reisen in Flüsse und Meere weiter. Sie gefährden Meerestiere, die die Partikel mit dem Futter aufnehmen. Über Klärschlammdüngung (im Bio-Anbau verboten) landen sie auf unseren Feldern - und in unseren Lebensmitteln. 

Wissenschaftler haben das Plastikmaterial bereits in Milch und Honig entdeckt. Was im Körper damit passiert, ist noch nicht ausreichend erforscht. Jetzt hat die Grünen-Fraktion im Bundestag einen Antrag eingebracht, der Mikroplastik in Kosmetik verbieten soll. Heute wird darüber beraten.

Mehr zum Thema gibt es hier.

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