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Neue Wege ins Neue Jahr

27. Dezember 2018
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Natur & Umwelt

Feuerwerk gehört zu Silvester wie der Christbaum zu Weihnachten – eine schöne Tradition, allerdings nicht ganz folgenlos. Warum nicht mal was Neues probieren?

Wenn zur Jahreswende um Mitternacht die Böller knallen und der Himmel mit farbigen Bildern bemalt ist, mag keiner an die Kehrseite dieses prächtigen Schauspiels denken: 5000 Tonnen Feinstaub produziert das Feuerwerk zur Jahreswende, meldete das Umweltbundesamt zur Jahreswende 2017. Das entspricht 17 Prozent der Menge, die Autos und Lkw in einem ganzen Jahr erzeugen.

Hier ein paar Ideen für den etwas anderen Hüpfer ins Neue Jahr:

  • Luftballons statt Böller

Das Schöne am Steigenlassen von Ballons: Jeder kann mitmachen und auch noch einen besonderen Wunsch fürs nächste Jahr unten an die Ballonschnur hängen. Wer alles richtig machen will, muss wissen, dass es umweltfreundliche Luftballons aus Naturkautschuk und gute Verschlüsse aus Pappe gibt. Befüllt werden die Ballons mit – das ist nicht brennbar. Darüber hinaus gibt die Deutsche Flugsicherung Hinweise zur Sicherheit: Beispielsweise sollten die Ballons Flughäfen nicht zu nahe kommen – mindestens 15 Kilometer Abstand sind vorgeschrieben. 

(Bildquelle: pixabay)

  • Ins Neue Jahr tanzen

Warum nicht mal die Lautsprecher draußen aufstellen und um Mitternacht unterm Sternenhimmel einen Walzer hinlegen? Eine schöne Nebenwirkung dabei: Beim Tanzen wird einem warm.

  • Linsensuppe…

…. soll Glück und Geldsegen bringen. Das funktioniert natürlich nur, wenn die Suppe bis auf den Tellerboden ausgelöffelt wird. Der Brauch wird in Italien und in den USA gepflegt, soll aber auch in Deutschland schon lange Tradition haben.

  • ... oder Trauben essen

Die Spanier essen traditionell Trauben zum Jahreswechsel. Zu jedem der zwölf Glockenschläge ist je eine Traube zu schlucken - Böllern haben die Spanier dazu gar nicht nötig - da wird dann eben getanzt und gefeiert.

(Bildquelle: pixabay)