10.1.2023

Auf die Straße für mehr Bio

Essen & Trinken
Auf die Straße für mehr Bio
Zur Demo kommen viele Bauern mit ihren Treckern in die Berliner City. Foto: Nick Jaussi, Wir haben es satt · www.wir-haben-es-satt.de

Hinter der Bewegung steht ein breites Bündnis mit über 50 Organisationen, darunter Bioverbände, Bäuerinnen und Bauern, Akteure aus der Lebensmittelbranche, der Entwicklungshilfe sowie Tierschützer und viele engagierte Bürgerinnen und Bürger.

Die Teilnehmer gehen unter anderem für eine Agrarwende auf die Straße, die lokale Strukturen, also Bauernhöfe in der Region stärkt und Übergewinne bei Agrar- und Lebensmittelkonzernen besteuert, damit sich jeder fair und umweltgerecht produziertes, gesundes Essen leisten kann. Gefordert wird eine Entwicklung zu mehr Ökolandbau ohne Pestizide, eine Ernährung mit weniger Fleisch und ein Verbot von Megaställen, die nicht an Boden- und Wasserresourcen angepasst sind und in denen Tiere nicht artgerecht gehalten werden. Statt Land, Wasser und Saatgut weltweiten Konzernen zu überlassen, sollen Spekulationen und Lebensmittelverschwendung gestoppt werden.

Wie immer findet die Demo zeitgleich zur Agrarmesse "Grüne Woche" statt, wo zahlreiche europäische Politikerinnen und Politiker erwartet werden, die über die Weichenstellung der Agrarbranche in 2023 beraten. Unter anderem geht es etwa um den Einsatz von Glyphosat und neue Gentechnik-Verfahren.

Treffpunkt ist das Brandenburger Tor, wo um 12.00 Uhr die Auftaktkundgebung stattfindet. Der Zug soll sich gegen 12.30 Uhr in Bewegung setzen.

#Wir haben es satt#Demo