Bio-Bauernhof ohne Muh und Mäh

Die Bewegung gibt es in England schon länger. Auf den vegan arbeitenden Höfen wächst Salat, Getreide und Gemüse wie anderswo auch . Tiere gibt es hier aber nicht. Diese Bauern lehnen aus ethischen und tierrechtlichen Gründen die Nutztierhaltung komplett ab. Das ist nicht ganz einfach. Denn im Bio-Anbau spielt eine tierische Düngung mit Mist, Hornspänen und auch Gülle eine wichtige Rolle. Zusammen mit Gründüngung (Leguminosen) und einer abwechslungsreichen Bewirtschaftung der Felder wird die Bodenfruchtbarkeit ohne chemisch-synthetische Mineraldünger erhalten.
Tierlose Bio-Höfe düngen mit Pflanzen
Die wichtigste Dünge-Maßnahme im veganen Bio-Betrieb ist der Anbau von bodenverbessernden Pflanzen, etwa Futterklee, Erbsen oder Ackerbohnen. Diese Leguminosen sammeln in ihren Wurzeln Stickstoff - das ist der Kraftstoff für das Pflanzenwachstum. Damit die Bodenfruchtbarkeit erhalten bleibt, muss auf tierlosen Höfen viel mit dieser so genannten Gründüngung gearbeitet werden. Auch Stroh dient als Dünger, es wird nach der Getreideernte in den Boden eingearbeitet. Eine weitere Möglichkeit, Nährstoffe in den Boden zu bringen ist das Mulchen von Flächen.
Welche Kriterien für eine vegane Landwirtschaft gelten und warum sich Bauern dafür entscheiden, lesen Sie hier