27.11.2023

Der feine Palmkohl

Essen & Trinken
Der feine Palmkohl
Seinen palmwedelähnlichen Blättern verdankt dieses Kohlgemüse seinen Namen. Foto: Reginal via Pixabay · www.pixabay.de

Mit seinen langen Stängeln und den dunklen Blättern fällt der Palmkohl, auch Schwarzkohl genannt, zwischen anderen Kohlsorten im Bioladen auf. Oft handelt es sich um den Klassiker Nero die Toscana, eine Sorte mit blauen bis schwarz-grünen Blättern. Diese italienische Kohlsorte schmeckt angenehm mild und passt zum Beispiel zu Nudeln, Risotto, Aufläufen, Lasagne oder Kartoffelgerichten.

Die Verarbeitung ist ähnlich wie bei Grünkohl: Die Blätter werden von den festen Blattadern gestreift, fein geschnitten und in Öl zusammen mit Zwiebeln und eventuell Knoblauch gedünstet. Lecker ist außerdem Palmkohl-Pesto. Hierfür die Blätter waschen, trocknen und das grob geschnittene Gemüse im Mixer mit Olivenöl, Parmesan, Olivenöl, Knoblauch und Pinienkernen zu einer homogenen Masse zerkleinern. Junge, zarte Blätter schmecken übrigens fein im grünen Salat.

Mit Inhaltsstoffen wie Vitamin A, Vitamin C, Vitamin B sowie Kalzium, bereichert Palmkohl die Nährstoffversorgung im Herbst und Winter.