Der Wasserfußabdruck

Virtuelles Wasser ist das, das indirekt für die Herstellung von Lebensmitteln und Konsumgütern verwendet wird. Davon verwenden die Menschen in den Industriestaaten deutlich mehr als für das, was sie zum Trinken, Kochen, Baden und Reinigen benötigen.
Das klassische Beispiel ist die Tasse Kaffee. Die schlägt mit 120 Litern Wasser zu Buche. Und doch ist das relativ unproblematisch, weil Kaffeepflanzen in Gegenden wachsen, in denen es viel regnet. Andere Pflanzen, Tomaten beispielsweise, werden oft künstlich bewässert und das ausgerechnet in Ländern, die selbst schon unter Wasserknappheit leiden. Der Wasserfußabdruck für ein Kilo Tomaten, die in Spanien produziert werden, beträgt 48 Liter.
Tipps für den wasserschonenden Einkauf finden sich auf einer Websiteder Vereinigung Deutscher Wasserschutz.