27.12.2016

Es grünt so grün: Sprossengarten auf der Fensterbank

Essen & Trinken
Es grünt so grün: Sprossengarten auf der Fensterbank
Willkommenes Grün aus dem Sprossengarten. Foto: www.fotolia.de Copyright Claudia Meyer · www.fotolia.de

Licht, Luft und Feuchtigkeit erwecken den Keim, der geschützt im Inneren des Samenkorns liegt, zum Leben. Anfänger starten ihre Sprossenzucht am besten mit einfach zu ziehenden Sorten wie Mungobohnen, Kresse, Alfalfa oder Radischen. Etwas mehr Erfahrung braucht es für Getreidekörner wie Weizen, Hafer, Kamut, Einkorn, Quinoa oder Reis. Die Foodblogger Melanie & Sönke zeigenauf ihrer Seite Schritt für Schritt, wie das funktioniert.

Sprossen sind je nach Sorte nach zwei bis fünf Tagen erntereif. Sie schmecken im Salat, am Müsli, im Smoothie, als Topping auf Gemüse und bereichern Wraps, Currys und Gemüsedips.

Alle Zutaten - keimfähige Samen aus Bio-Anbau und unterschiedliche Keimgeräte- gibt's im Bioladen. Die Qualität der Samen ist sehr wichtig. Konventionelle Samen für den Garten sind oftmals chemisch behandelt, etwa gegen Schädlingsbefall. Bio-Samen stammen aus kontrolliert-biologischem Anbau - also aus gesunder Erde ohne Pestizideinsatz und Kunstdünger. Sie sind garantiert frei von Zusätzen und Gentechnik und besitzen eine hohe Keimfähigkeit.

Oberstes Gebot für Sprossengärtner ist Hygiene, denn Sprossen verkeimen schnell. Riechen sie muffig-modrig, gehören sie in den Kompost oder Müll.

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