16.5.2022

Mairübchen entdecken

Essen & Trinken
Mairübchen entdecken
Mairübchen schmecken roh und gekocht. Foto: Pixabay / Hans Braxmeier · www.pixabay.de

Bevor die Kartoffel ihren Siegeszug begann, gehörten Mairübchen, auch Navette, kleine Speiserübe oder Pariser Weissrübe genannt, zu den gängigen Beilagen auf dem Teller. Das mit Teltower Rübchen verwandte Gemüse schmeckt ein bisschen wie Radieschen, aber nicht so scharf und und auch ein bisschen wie Kohlrabi. Frisch geerntet lässen sich Mairübchen im Kühlschrank ein paar Wochen lagern, auch im kühlen Keller bleiben sie lange frisch.

Mairübchen können mit der Schale gegessen werden, etwa in der Suppe oder im Auflauf. Roh als Salat zubereitet, empfiehlt es sich, das Gemüse zu schälen, da die Schale recht fest ist. Wer mag, kann auch die frischen Stängel und Blätter mitessen.

Mairübchen enthalten ätherische Senföle, die ihnen die gewisse Schärfe geben und gesund sind. Außerdem enthalten sie B-Vitamine und Folsäure sowie die Mineralstoffe Kalium, Eisen und Zink. In den grünen Blättern steckt die Vitamin A-Vorstufe Beta-Carotin sowie Vitamin C.

#Mairübchen