Nichts riskieren: UV-Schutz für die Haut

Der beste UV-Schutz ist Kleidung: Bluse oder Hemd und Hose und ein Hut auf dem Kopf. Eine Sonnenbrille schützt die Augen. Auf Bräunen im Solarium sollte grundsätzlich verzichtet werden. Unbedeckte Haut sollte mit einer Sonnencreme gegen UVA- und UVB-Strahlung geschützt werden. Hautärzte haben 10 Sonnenregelnaufgestellt, lesen Sie hier mehr dazu.
Cremen gegen Sonnenbrand
Sonnenschutz aus dem Bioladen unterscheidet sich dabei grundlegend von konventionellen Produkten. Der UV-Schutz wird über einen physikalischen Effekt erreicht: Die Sonnencreme oder -lotion enthält winzige mineralische Pigmente. Sie legen sich wie ein Mantel auf die Haut und reflektieren das UV-Licht wie kleine Spiegel. Nachteil: Die Mineralpigmente können einen weißen Schleier auf der Haut hinterlassen.
Konventionelle Sonnenschutzprodukte wirken meistens durch chemisch-synthetische Filter. Sie entfalten ihre Wirkung in der Haut, einige von Ihnen stehen unter dem Verdacht, wie Hormone zu wirken. Zudem stecken in den Cremes, Lotionen und Gels oftmals chemisch-synthetische Emulgatoren und -Duftstoffe, die Allergien, etwa die so genannte Mallorca-Akne, auslösen können.
Für besonders empfindliche Haut bieten konventionelle Hersteller ebenfalls rein mineralischen Sonnenschutz her. Die Pigmente sind dann jedoch meist auf Nanogröße verkleinert (Nano muss laut Kosmetikgesetz in der INCI deklariert werden). Somit lässt sich ein Weißeffekt auf der Haut vermeiden. Aber: Ob die winzigenNano-Teilchen in die Haut eindringenkönnen, und was sie dann anrichten können, ist noch nicht genügend erforscht.
Deshalb ist die Nanotechnologie in zertifizierter Naturkosmetikprinzipiell verboten.