25.2.2021

Äpfel: knackig, süß-säuerlich, frisch

Essen & Trinken
Äpfel: knackig, süß-säuerlich, frisch
Am besten roh und mit Schale genießen. Bild: pixabay I © Marco Roosink · https://pixabay.com/de/

25,5 Kilo Äpfel verspeist ein Mensch pro Jahr in Deutschland. Solange die Erdbeeren noch nicht reif sind, helfen aromatische Sorten wie Topaz, Jonagold, Idared oder Boskoop die obstarme Winter- und Frühjahrszeit zu überbrücken.

Dass das Obst gelagert werden muss, um knackig zu bleiben, verunsichert manche Verbraucher*innen. Sie fürchten, die Lagerung könnte in der Klimabilanz von Lagerobst negativ zu buche schlagen. Denn Kühlhäuser schlucken Energie. Eine aktuelle Studie des Instituts für Energie- und Umweltforschung Heidelberg (ifeu) vergleicht den CO2-Abdruck von Äpfeln nach sechs Monaten Lagerung mit Äpfeln aus Neuseeland. Das Ergebnis: Heimische Äpfel erzeugten mit 0,4 Kilo CO2-Äquivalent nur halb so viel CO2 wie die Importe aus Neuseeland (0,8 Kilo CO2-Aquivalent), allerdings etwas mehr als die frisch geernteten. Für die berechneten die Forscher 0,3 Kilo CO2-Äquivalent.

Ein Vorteil der Lageräpfel: Sie schmecken in der Regel noch aromatischer als die frisch geernteten.

Noch ökologischer als Frühjahrs-Ware aus Deutschland sind Bio-Äpfel. Die Bäume bekommen organischen Dünger und auf chemisch-synthetische Pflanzenschutzmittel wird weitgehend verzichtet. Weil sich die Bio-Früchte stärker gegen Parasiten und Schädlinge wehren müssen, bilden sie mehr Polyphenole aus. Auch das verfeinert ihren Geschmack.

Übrigens: Stärker noch als die Herkunft der Äpfel zählt das eigene Einkaufsverhalten für die Umweltbilanz. Darauf wies etwa Ökotestin seinem letzten Apfel-Test hin. Sobald der Einkauf im Auto transportiert wird, vervielfachen sich demnach Energieaufwand und Treibhausgaseffekt.

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