14.7.2021

Schnittblumen ohne Gift

Natur & Umwelt
Schnittblumen ohne Gift
Blumen bringen Freude ins Haus, vor allem, wenn sie regional und bio sind. Copyright: sunflowers-1853562_1920 (Pixabay/Pexels · www.pixabay.de

Schnittblumen sind ein weltweites Business. Den Preis für die bunten Sträuße bezahlen die Menschen, die in den Plantagen in Kenia, Sambia, Äthiopien oder Ecuador für wenig Geld schuften und ihre Gesundheit beim Pestizideinsatz riskieren.

Wer dieses System nicht unterstützen möchte, findet bundesweit Alternativen:

Beispielsweise Bio-zertifizierte Schnittblumen und Zierpflanzen (Bioland, Demeter, Naturland) in Gärtnereien, Hofläden, Bioläden und sogar im Gartencenter. Hier geht es zur interaktiven Deutschlandkarte mit Verkaufsstellen.

Blumen mit Fair-Trade-Siegelsind zwar nicht pestizidfrei angebaut, aber unter Arbeitsbedingungen entstanden, die den Menschen ein besseres Leben zum Beispiel mit fairen Löhnen, Arbeitsschutz und Versammlungsfreiheit ermöglichen.

Eine kleine, junge Bewegung sind Slowflower-Gärtner und -Floristen. Die Schnittblumen wachsen oft auf Flächen von weniger als einem Hektar. Derzeit sind es 20 Mitglieder in Deutschland, Österreich und der Schweiz, die sich einem ökologischen Wirtschaften verschrieben haben. Die selbst verordneten Leitlinien umfassen unter anderem einen pestizidfreien Anbau, Düngung mit organischem Material und den Verzicht auf genmanipulierte Pflanzen.

#Schnittblumen#Pestizide