19.9.2021

Vorsicht bei Bambusgeschirr

Essen & Trinken
Vorsicht bei Bambusgeschirr
Ist das Bambusgeschirr? Im Zweifel besser darauf verzichten. Foto: Unsplash / Louis Hansel · https://unsplash.com/

Mehrwegbecher aus Kunststoff mit Bambus-, Reis-, Weizenfasern oder Maisstärke als Füllstoff sind potenziell gesundheitsschädlich und ihr Verkauf unzulässig, warnt die Verbraucherzentrale.

Das Problem mit den Bambusbechern sei schon seit einiger Zeit bekannt. Bereits 2014 meldete das CVUA Stuttgart Grenzwertüberschreitungen bei solchen Produkten. Im Juli 2019 zeigte auch ein Test der Stiftung Warentest, dass bei den meisten To-Go-Bechern mit Bambusanteil Schadstoffe in Getränke übergehen. Dennoch würden Bambusbecher und anderes Kunststoffgeschirr aus Bambus-, Reis- oder Weizenfasern vor allem online weiterhin verkauft.

Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) und die Verbraucherzentralen fordern Behörden und die Bundesregierung auf, Verbraucher besser zu informieren und die Produkte öffentlich und flächendeckend zurückzurufen. Produkte aus reinem Bambus wie Schneidebretter oder Essstäbchen seien von dieser Regelung nicht betroffen, sondern nur Gemische aus Kunststoff und Bambus beziehungsweise bestimmten anderen natürlichen Bestandteilen.

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#Bambusgeschirr#Mehrwegbecher