Was anziehen?

60 neue Kleidungsstücke kauft jeder Deutsche pro Jahr. Und 40 Prozent davon trägt er oder sie selten oder nie. Möglich ist dieser Kaufrausch nur, weil Textilien zu billig verkauft werden. Gespart wird bei der Bezahlung der Verkäuferin, gespart wird auf Kosten derjenigen, die die Kleidung nähen. In Bangladesch verdienen Näherinnen gerade mal 51 Euro pro Monat -- die Löhne gelten als die niedrigsten weltweit. Billigmode muss nicht sein. Die Greenpeace-Aktivistin und Kritikerin der Textilindustrie Kirsten Brodde und Alf-Tobias Zahn, ein Blogger, der über Grüne Mode schreibt, haben in ihrem Buch ausführliche Tipps und Informationen zusammengestellt, die helfen, sich aus dem Kleider-Konsumrausch zu befreien und auf einen nachhaltigen Umgang mit Mode umzusteigen. LeserInnen werden beim Aussortieren an der Hand genommen und lernen, wohin sie ihre alten Sachen bringen können. Sie bekommen Textilsiegel vorgestellt, sie erfahren etwas über das Leihen und Leasen von Kleidungsstücken und über Öko-Mode. Selbstverständlich gehört auch ein Service-Teil zum Buch.