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Olivenöl unverfälscht

19. November 2015
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Essen & Trinken

Exzellentes Olivenöl hat seinen Preis. Da ist die Versuchung besonders groß, preiswerteres Öl falsch zu etikettieren oder dem guten Öl minderwertiges Öl zuzusetzen. Das erhöht die Gewinnspanne und ist für die Lebensmittel-Betrüger ein Milliarden-Geschäft.

Der jüngste Olivenöl-Skandal ist gerade mal eine Woche alt. Kontrolleure kauften in Turiner Supermärkten 20 verschiedene Olivenöle – sieben davon trugen ihre Bezeichnung „extra vergine“ zu Unrecht. Weitere Nachforschungen ergaben: Auch Marken, die in deutschen Supermärkten verkauft werden, sind betroffen. Die italienische Staatsanwaltschaft ermittelt.

Verbraucher müssen nicht befürchten, dass ihre Gesundheit gefährdet sein könnte. Allenfalls ist es möglich, dass sie überteuerte Preise für minderwertige Ware bezahlt haben. Gutes Olivenöl, das die Bezeichnung „extra vergine“ oder auch „nativ extra“ wirklich verdient, schmeckt fruchtig, leicht bitter und scharf. Es darf auch ein bisschen im Hals kratzen. Bio-Olivenöl stammt von Olivenbäumen, die nicht mehrmals pro Jahr chemisch behandelt wurden, wird üblicherweise vorsichtig geerntet und zeitnah, am besten im Laufe eines Tages schonend verarbeitet und gefiltert. Beim Pressen in der Mühle dürfen die Temperaturen nicht über 30 Grad steigen. Diverse Anbieter von Bio-Olivenöl finden Sie beispielsweise auf dieser website.