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Gärtnern in der Schule

11. April 2024
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Tomaten, Kräuter und Salat – die gibt’s im Supermarkt kaufen, können aber auch mal in der Schule geerntet werden. Die GemüseAckerdemie macht’s möglich. An dem Bildungsprogramm können sich ganze Schulklassen beteiligen.

Zwei Schulstunden pro Woche raus ins Freie und beim Ackern lernen – das ist der Plan der GemüseAckerdemie. Schulklassen, die sich an diesem Lernprogramm beteiligen, säen, pflanzen, pflegen und ernten und bekommen direkt in der Praxis mit, wie Kräuter und Gemüse angebaut werden, wie sie wachsen und wie sie schmecken. Die Schülerinnen und Schüler sollen eine Ahnung vom biologischen Anbau bekommen und ganz nebenbei auch etwas über gesunde Ernährung lernen.

Denn im Herbst, wenn der Garten in der Schule abgeerntet ist, lernen die Kinder weiter: Wie wirkt sich mein Ernährungsverhalten auf andere aus? Wie kann meine Familie weniger Lebensmittel verschwenden? Der gemeinnützige Verein Acker e.V. liefert Projektideen und Lernstoff, passende Unterrichtsmaterialien, Aktionsvorschläge und Rezeptideen und bietet darüber hinaus Fortbildungen und Seminare.

Das Programm wendet sich vor allem an Grundschulklassen, aber auch Ältere können mitmachen. Der Verein Acker unterstützt bei der Organisation, Vorbereitung und Durchführung und vermittelt sogar Sponsoren, die einen Teil der Kosten übernehmen. Einen kleinen Kostenanteil müssen die Schulen selbst übernehmen.