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Weltfrauentag: Fairtrade-Rosen für Frauenrechte

06. März 2015
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Geld & Wirtschaft
Gesundheit & Soziales
Foto: Astrid Wahrenberg

Am 8. März ist Weltfrauentag. TransFair e.V. lenkt den Blick über den deutschen Tellerrand von Frauenquote und Lohngleichstellung in die Entwicklungsländer des Südens. Denn dort werden Frauenrechte oft mit Füßen getreten. Sie durchzusetzen scheitert an kulturellen, sozialen und legalen Barrieren.

Fairtrade stärkt durch seine Standards die Rechte von Frauen - beispielsweise auf Rosenfarmen in Kenia. Hier profitieren besonders die Pflückerinnen von stabilen Arbeitsverträgen und Arbeitsschutz. Sie entscheiden außerdem selbständig über die Verwendung der Fairtrade-Prämie, die durch die Rosenverkäufe über den Fairen Handel an die Beschäftigten fließt.

Bundesweit finden Aktionen in Fairtrade-Städten, -Schulen, Weltläden und Nichtregierungsorganisationen mit fair gehandelten Rosen statt, um auf Frauenrechte aufmerksam zu machen. Doch der Faire Handel alleine kann frauenfeindliche Strukturen nicht durchbrechen – Politik, Wirtschaft und Gesellschaft müssen gemeinsam aktiv werden, wie eine neue Studie zeigt.

Von Eschweiler bis Hannover, von Stuttgart bis Berlin machen sich Aktionsgruppen stark für Frauenrechte. In Fairtrade-Städten und -Schulen werden Fairtrade-Rosen verteilt, über den Fairen Handel und den Weltfrauentag informiert. Die Veranstaltungen reichen vom Frauenkulturfrühstück über Vernissagen bis hin zu Theater- und Filmvorführungen. In Köln startete TransFair e.V. den „Rosenfreitagszug“ für Frauenrechte und verteilte – begleitet von den Trommeln des Hope Theatres aus Kenia – 500 Rosen an Passantinnen in der Kölner Innenstadt.
www.fairtrade-deutschland.de/rosenaktion