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Oh Tannenbaum

10. Dezember 2016
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Haus & Garten

Alle Jahre wieder überlegen sich viele Menschen, wie sie’s in diesem Jahr mit dem Weihnachtsbaum halten. Plastiktanne, Baum im Topf oder Öko? Wir haben einige Tipps und Informationen zusammengestellt.

Plastikbäume nadeln nicht, aber sie landen früher oder später doch in der Tonne und belasten als Plastikmüll die Umwelt.

Christbäume im Topf überstehen oft den Hitzeschock nicht, der sie aus der Winterruhe gerissen hat und wenn sie’s überleben, landen sie, mangels Platz dann doch oft genug im Müll. Schade drum!

Wie andere Pflanzen auch, werden Tannenbäume im konventionellen Anbau mit Pestiziden gespritzt, um sie vor Schädlingen zu schützen. Damit die Nadeln der Bäume tiefgrün und glänzend leuchten, helfen Züchter mit umweltschädlichem Spezialdünger nach. Das tut der Umwelt auch nicht gut.

Aber gibt’s denn überhaupt Öko-Christbäume? – Ja die gibt’s. Nicht überall, aber jedes Jahr mehr. Robin Wood hat eine Liste mit Bezugsquellen zusammengestellt. Als ökologisch zertifizierte Weihnachtsbäume gelten alle Bäume, die entweder nach den Kriterien des ökologischen Landbaus (z.B. BIO, Bioland oder Naturland) oder des ökologisch ausgerichteten Waldbaus (Naturland oder Forest Stewardship Council / FSC) von unabhängiger Seite zertifiziert sind.

Und falls Sie keinen Öko-Baum finden, schneiden aus Umweltgesichtspunkten Bäume aus heimischen Wäldern immer noch besser ab. Die gibt’s beispielsweise direkt beim Förster oder beim Bauern zu kaufen. An manchen Orten darf man seinen Traum-Baum sogar selbst aussuchen und fällen.